Discoverability – Durch SEO wird das Buch auch gefunden

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Discoverability (sichtbar sein/gefunden werden im Internet) war auch auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ein großes Thema. Man kann das beste Buch der Welt geschrieben haben, doch kann der Leser es nicht finden, hätte man es genauso gut in der Schublade lassen können.
Mit Suchmaschinenoptimierung müssen wir Self-Publisher uns auskennen, schließlich sind wir selbst dafür verantwortlich ob das Buch im Internet gefunden wird oder nicht. Doch wie funktioniert das genau? Worauf muss ich achten?
Zur Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO (Search Engine Optimization), gehört OnPage-Optimierung, sowie OffPage-Optimierung. Wir müssen auf Seiten-Titel, Meta-Description, Keywords, Backlinks etc. achten.

Vereinfacht bedeutet es:
Auf der Autorenseite muss es eine Unterseite nur für das Buch geben. Auf dieser Seite wird das Buch vorgestellt. Dazu gehören natürlich das Cover sowie eine Beschreibung bzw. der Klappentext, sowie Links zu den Shops in denen das Buch gekauft werden kann. Soweit so gut, doch was hat es mit dieser ominösen OnPage-Optimierung auf sich?
Nehmen wir an, wir haben ein Buch über Hundeerziehung geschrieben. Wie findet ein Interessent unser Buch?
Viele suchen anfangs nur nach Informationen im Internet. Denjenigen ist noch nicht bewusst, dass sie am Ende des Suchvorgangs ein Buch erwerben.

Potenzielle Leser geben in der Suchmaschine ihres Vertrauens sogenannte Keywords ein wie z.B. „Hundeerziehung“, „wie wird mein Hund stubenrein“, „Welpen richtig erziehen“ etc.
Damit unsere Buchseite möglichst oben in der Suchmaschine steht, müssen wir dafür sorgen, dass wir die relevantesten Keywords im Content, also im Text auf unserer Seite stehen haben. Auch sollten die Top-Keywords in der Meta-Description und ganz wichtige Keywords im Meta-Titel zu finden sein.
Ein empfehlenswertes WordPress-Plugin um Meta-Daten einzupflegen ist All in One SEO Pack.

Zur OffPage-Optimierung gehören die Optimierungen, die außerhalb der eigenen Seite gemacht werden wie z.B. Backlink-Aufbau. Doch nicht jeder Backlink ist gleich viel wert. Viele Links wie bspw. in Blog- Kommentaren bzw. Foren, sind auf Nofollow gesetzt und somit keine Backlinks. Auch kommt es darauf an wo und auf welcher Seite ein Link gesetzt wird. Links im Content-Bereich sind bspw. mehr wert als Links in der Sidebar. Ein Backlink in einer Linksammlung ist nicht so viel wert wie ein Link in einem Blogartikel einer Fachzeitschrift etc.

Um das sogenannte Content-Marketing zu betreiben, muss man darüber hinaus ein Blog haben und guten Content anbieten um möglichst viele Backlinks zu generieren und in der Suchmaschine möglichst oben zu stehen. Denn wird der Blog für gut befunden und die Artikel für lesenswert, ist es wahrscheinlicher das ein zufälliger Besucher zum treuen Leser wird und somit Bücher käuflich erwirbt.

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