7 Tipps zur erfolgreichen Überwindung von Schreibblockaden

Egal ob gestandener Autor oder Hobbyautor, beschäftigt man sich mit Schreiben, wird man früher oder später von einer Schreibblockade heimgesucht (das gehört zum Berufsrisiko). Damit es einem nicht wie Johnny Depp in Das geheime Fenster ergeht, finden Sie hier sieben Tipps, die ich auch selbst angewandt habe. Diese haben mir geholfen, die eine oder andere Schreibblockade zu lösen ;-)

„Leeres Blatt? Nein danke!“

Das leere, weiße Blatt Papier oder das leere Dokument am Bildschirm schreckt ab. Zumindest geht es mir so. Sollte man nicht wissen wie man am besten anfängt, sollte man erst eine kleine Zusammenfassung von dem schreiben, worum es sich später im Text handel soll. Dadurch beginnt man ganz zwanglos mit dem schreiben, man erwartet eben keine fertige Fassung und ehe man sich versieht, befindet man sich schon im Schreibfluss und eine Idee führt zur nächsten.

„Beginne mittendrin“

Das hört sich vielleicht komisch an, doch es ist effektiv. Wenn einem der perfekte erste Satz partout nicht einfallen will und man kurz vor der Verzweiflung steht, beginnt man einfach mittendrin. So schreibt man alles auf, was einem einfällt und wichtig erscheint und kann später beim Überarbeiten alles genau sortieren.

„In der Ruhe liegt die Kraft“

Dieses Sprichwort sollte man sich zu Herzen nehmen. Lehnen Sie sich kurz zurück und entspannen Sie sich, unter Stress lässt es sich schließlich nicht schreiben. Machen Sie einen Spaziergang und kommen Sie auf andere Gedanken,  somit löst sich die Blockade viel leichter.

„Bitte nicht stören“

Während der Schreibzeit, sollte man sich auch wirklich nur darauf konzentrieren. Das bedeutet kein Telefon, kein Internet, keine Ablenkung.
Was mir besonders gut hilft während ich schreibe, ist leise über Kopfhörer Musik zu hören. Dadurch höre ich keine nervigen Nebengeräusche und kann mich voll und ganz auf meinen Text konzentrieren.

„Kontinuität“

Das ist wohl eines der wichtigsten Tipps. Versuchen Sie möglichst jeden Tag zu schreiben. Es muss nicht immer ein ganzes Kapitel sein, manchmal reicht auch nur eine Seite oder bei wenig Zeit auch nur eine halbe. Es ist jedoch sehr wichtig möglichst oft zu schreiben. Dadurch kann man Schreibblockaden vorbeugen.

„Feste Schreibzeiten“

Genauso wichtig wie kontinuierlich zu schreiben, ist es an festen Zeiten zu schreiben. Sie sollten sich für eine Zeit entscheiden und diese möglichst auch beibehalten.
Ich schreibe beispielsweise immer morgens. Das habe ich mir mit der Zeit so angewöhnt. Es ist ruhig, ich bin entspannt und während ich frischen Kaffee trinke, schreibe ich. :-D
Sie können natürlich jede Zeit zum Schreiben nutzen. Vielleicht sind Sie eher ein Nachtmensch und schreiben gerne dann, wenn alle anderen schlafen? Egal für welche Zeit Sie sich entscheiden, Hauptsache Sie schreiben!
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit stellt sich Körper und Geist so darauf ein, dass Sie zu Ihrer festen Schreibzeit schnell in den Schreibfluss kommen und somit Schreibblockaden fast gar keine Chance mehr haben.

„Die Erstfassung muss nicht perfekt sein“

Nicht umsonst heißt es Erstfassung. In dieser können hunderte Fehler sein, das macht nichts, schließlich müssen nur Sie es zu sehen bekommen. ;-)
In der Erstfassung kann alles stehen, was Ihnen einfällt, sie muss keine druckreifen Formulierungen enthalten, also brauchen Sie sich nicht unter Druck zu setzen. Mit jeder Überarbeitung nimmt die Endfassung Gestalt an. Die Erstfassung wird zur Zweitfassung, diese zur Drittfassung usw. bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

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